Heute wäre der Badetag dran gewesen. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass es zu einem Erkundungstag wurde. Aber obwohl der Tag anders ablief als geplant, war der Tag für uns Räuber sehr erfolgreich.
Es begann am Morgen bei strömendem Regen. Wir wurden geweckt von lautem Pfannendeckel-getrommel durch die Leiter. Nach einem Zmorgen, wo es Konfi-Brötli im Pfannendeckel gab, begaben wir uns in die Stille-Zeit Gruppen. Wir tauschten uns in unseren Zeltgruppen über die Andacht von Newton aus. Es ging um die Frage, wie die Einladung von Jesus aussieht und wie die in unserem Leben eine Rolle spielt.
Danach hiess es schon packen für die Erkundungstour. Wir liefen los, Richtung Aussichtsturm. Bei weiterhin niesligem Wetter brachen wir auf, wurden aber prompt von drei Zollbeamten angehalten. Das Verlassen des Räuberwaldes kostet angeblich eine Goldmünze pro Person. Doch wir konnten zeigen, dass wir eine Einladung vom König höchstpersönlich haben. Und die drei gaben direkt klein bei!
Bald schon sind wir bei einer Feuerstelle am Ägelsee (der grösste natürliche See des Kanton Aargau) angekommen. Dort dauerte es eine Weile, bis das Feuer brannte, aber trotz feuchtem Holz klappte es schlussendlich. So konnten wir unsere Würste bräteln. Dazu gab es Gemüse, Dips und Brot.
Nach dieser Stärkung ging es weiter durch den Wald, bis wir beim Hasenberg-Turm ankamen. Von dort aus überblickten wir das Königreich und konnten reiche Beute ausmachen. Ein Rennen auf den Turm später wurden wir noch mit Bananen und Schokolade zum Dessert eingedeckt.
Schlussendlich ging es zurück zum Lagerplatz, wo wir dann mit einem zünftigen Zvieri empfangen wurden. Bis zum Znacht genossen wir die Freizeit und deckten uns am Lagerkiosk mit Süssem ein. Es gab ein Räuber-Chili aus Indien.
Und danach hiess es wieder zusammenkommen, um den Räubersong und danach andere Lieder zu singen und um Pelikans Andacht zu lauschen. Er zeichnete ein Bild und zeigte uns damit auf, dass wir zwischen der menschlichen „Räuber-Welt“ und der Welt vom König, also von Gott stehen.
Filumena veranstaltete ein Abendprogramm, wo einzelne Teilnehmer eine Frage stellten und drei Kandidaten eine Antwort gaben. Die am besten passende dazu gewann. Parallel dazu wurde noch ein wenig weiter musiziert. Und dann wurde es auch schon Zeit fürs Bett. Die älteren noch eine halbe Stunde nach den jüngeren.
Der heutige Tag war wieder etwas Wolkenverhangen, aber trotzdem mit coolem Programm. Wir konnten uns gegenseitig noch besser kennenlernen als sowieso schon und vertieften somit unsere Lagergemeinschaft.
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