Schlagwort: boss

  • Tag 4 – wir verjagen den Räuberboss!

    Den vierten Tag verbrachten wir mit allen Arten von Workshops. Der Lagerplatz wurde vielseitig verschönert!

    Los ging es heute nicht mit regen, sodass uns die Leiter mit der Nationalhymne weckten. Mit noch müden Augen genossen wir die Konfi-Brötchen zum zmorgen. Nach den Ämtli gingen wir in die Stille Zeit. Die Fragen von Pelikan vertieften seine Andacht. Es ging um unsere Rolle in dieser Welt. Ob und wie wir Gottes Werk in dieser „Räuber-Welt“ vollbringen.

    Als Nächstes sahen wir im Theater, wie der Räuberboss wieder versucht, Donner und Filumena zu beherrschen. Doch mit der Einladung vom König konnten sie sich lösen und ihm zeigen, dass er keine Macht mehr über sie hat.

    In den morgendlichen Workshops verschönerten wir den Lagerplatz mit einem Seilspielplatz im Wald, einem Katapult und mit Kerzen. Nach dem Zmittag genossen wir Freizeit und wurden dann in einer Stafette körperlich gefordert. Wir transportierten Wasser von einer Seite zur anderen. Damit gab es anschliessend noch eine Wasserschlacht.

    Wir stärkten uns mit einem Zviere und dann konnten wir uns in weiteren Workshops weiter kreativ austoben. Unter anderem beim Speckstein-Schleifen, Siebdruck, Regenrohr basteln, Lederarmband stanzen und Blasrohr bauen.

    Nach so viel Workshop stärkten wir uns körperlich beim Znacht und geistig bei Granellas Andacht, wo sie anhand von Moses Geschichte erklärte, dass Gott alles gibt. Er half den Israeliten und schickte die Ägypter ins Verderben. Der Abend wurde durch gemeinsames Singen abgerundet.

    Die Nacht wurde mit dem Nachgame eingeläutet. Darin kämpften vier Gruppen durch das Schmuggeln von Bibeln und das Lösen von Aufgaben um Taler. Alles konnten sie aber auch wieder verlieren, wenn sie einander abklatschten und im Schere-Stein-Papier verloren oder von einem Fänger erwischt wurden.

    Nach dem Spiel war es dann schon spät und so hiess es: ab ins Bett!

  • Tag 1 – Der Räuberboss gibt den Tarif durch

    Das Sommerlager hat begonnen. Die Jungscharkinder sind heute auf die Räuber getroffen und zusammen auf Streifzug gegangen. Und als moderne Räuber halten wir natürlich gerne Verwandte und Angehörige unserer Nachwuchs-Bande auf dem Laufenden:

    Beim Eintreffen wurden die Kinder direkt um einen Goldtaler erleichtert, so als Aufnahmegebührt. Nach den getrennten Besammlungen sind Wettingen und Birr zusammen mit Schinznach noch getrennt durch den Wald geirrt, auf der Suche nach lukrativer Beute. Dann trafen wir aufeinander und die beiden Anführer der Gruppen Donner und Filumena haben einen Wettkampf ausgerufen, um die stärkere Truppe zu bestimmen. Am Ende taten sie sich zusammen und so bauten wir zusammen zwei Nomaden-Biwaks auf. Doch – oh Schreck. Das Gold vom Lagerstart ist weg. Der Räuberboss hat es sich unter den Nagel gerissen, weil es ihm laut dem ominösen „Räuberkodex“ ja zusteht…

    Den mitgenommenen Znacht assen wir dann jedenfalls etwas abgelegen vom Lagerplatz an einer Feuerstelle. Dort gab es danach auch noch eine Andacht von Muck, wo sie den Räuberkodex hinterfragte und stattdessen über die 10 Gebote der Bibel redete. Anschliessend gab es noch ein geselliges Beisammensein und es wurden Lieder gesungen, bevor es dann auch schon bald Zeit fürs Bett war. Oder eigentlich ja, Zeit für den Schlafsack.

    Wir haben uns zu einer grossen Räubertruppe zusammengetan und trotz Rückschlag einen guten Start ins Lager erlebt.