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  • Tag 5 – Das grosse Fest

    Es geht dem Ende zu! Das merkten wir heute, denn sowohl Donner, als auch Filumena wollten heute das Königreich endlich finden. Doch stattdessen lernten wir eine wichtige Wahrheit!

    Der Morgen startete mit dem lieblichen Klang von Topfdeckel-getrommel. Nach der morgendlichen Stärkung ging es los mit der Gruppenzeit. Warum konnten die Israeliten jetzt durchs Meer? Warum nicht die Ägypter? Und was heisst das für uns? Diese Fragen beschäftigten uns in dieser Zeit.

    Anschliessend starten wir in den Gruppen-OL. Denn wir wollten es jetzt endlich wissen, wo genau dieses Königreich ist. Doch obwohl wir die ganze Gegend erkundeten, fanden wir nichts. Etwas frustriert assen wir danach Zvieri und erholten uns in der Siesta.

    Aber dann erhielten wir erneuten Besuch von der Gesandten vom König, und sie brachte eine Erkenntnis mit: Das Königreich ist längst bei uns. Und Donner und Filumena mussten auch zugeben: In der vergangenen Woche hat sich ihr Platz recht verändert und das Leben lebt sich viel entspannter.

    So beschlossen wir, das Ganze am selben Abend noch zu feiern und begannen mit den Festvorbereitungen. Einige bereiteten Waffeln, Brot und Kuchen vor, andere dekorierten den Lagerplatz und wieder andere häuften ein Feuer auf.

    Und dann starteten wir auch schon in den Abend mit dem Festessen! Es gab Poulet und Fladenbrot mit Gemüse. Als nächstes erzählte und Touchdown schlussendlich vom Evangelium. Von den vier Punkten und was es für uns heisst: Nämlich, dass wir geliebt, uns vergeben sind und die Entscheidung bei uns liegt, ob wir diese Liebe annehmen. Und gleich anschliessend sangen wir noch einige Lieder. In dieser Zeit gab es auch die Möglichkeit, dieses Angebot bewusst wahrzunehmen und mit einem Leiter dafür zu beten.

    Es ging weiter mit dem Abendprogramm, wo jede Zeltgruppe eine Herausforderung überlegte, die unmöglich scheint, aber gemeistert werden soll. Donner und die Gesandte wetteten auf den Ausgang, aber egal was vorhergesagt wurde; Der Ausgang der Aufgabe war nicht entscheidend.

    Von menschlichen Pyramiden, über diverse Saltos, schnell aufgebauten Firsten und mit Leiern gefüllte Kompotois gab es alles!

    Und so wurde der Abend mit den Bettmümpfeli abgerundet, nämlich mit den vorbereiteten Desserts.

    Das Lager endet mit einem grossen Knall. Die Euphorie war zu spüren und überall herrschte gute Stimmung! Ein wahres Fest für alle.

  • Tag 4 – wir verjagen den Räuberboss!

    Den vierten Tag verbrachten wir mit allen Arten von Workshops. Der Lagerplatz wurde vielseitig verschönert!

    Los ging es heute nicht mit regen, sodass uns die Leiter mit der Nationalhymne weckten. Mit noch müden Augen genossen wir die Konfi-Brötchen zum zmorgen. Nach den Ämtli gingen wir in die Stille Zeit. Die Fragen von Pelikan vertieften seine Andacht. Es ging um unsere Rolle in dieser Welt. Ob und wie wir Gottes Werk in dieser „Räuber-Welt“ vollbringen.

    Als Nächstes sahen wir im Theater, wie der Räuberboss wieder versucht, Donner und Filumena zu beherrschen. Doch mit der Einladung vom König konnten sie sich lösen und ihm zeigen, dass er keine Macht mehr über sie hat.

    In den morgendlichen Workshops verschönerten wir den Lagerplatz mit einem Seilspielplatz im Wald, einem Katapult und mit Kerzen. Nach dem Zmittag genossen wir Freizeit und wurden dann in einer Stafette körperlich gefordert. Wir transportierten Wasser von einer Seite zur anderen. Damit gab es anschliessend noch eine Wasserschlacht.

    Wir stärkten uns mit einem Zviere und dann konnten wir uns in weiteren Workshops weiter kreativ austoben. Unter anderem beim Speckstein-Schleifen, Siebdruck, Regenrohr basteln, Lederarmband stanzen und Blasrohr bauen.

    Nach so viel Workshop stärkten wir uns körperlich beim Znacht und geistig bei Granellas Andacht, wo sie anhand von Moses Geschichte erklärte, dass Gott alles gibt. Er half den Israeliten und schickte die Ägypter ins Verderben. Der Abend wurde durch gemeinsames Singen abgerundet.

    Die Nacht wurde mit dem Nachgame eingeläutet. Darin kämpften vier Gruppen durch das Schmuggeln von Bibeln und das Lösen von Aufgaben um Taler. Alles konnten sie aber auch wieder verlieren, wenn sie einander abklatschten und im Schere-Stein-Papier verloren oder von einem Fänger erwischt wurden.

    Nach dem Spiel war es dann schon spät und so hiess es: ab ins Bett!

  • Tag 2 – Wir sind eingeladen zum König

    Auch heute nehmen wir euch gerne mit in einen kleinen Einblick in das Sommelager. Der erste richtige Tag ist bereits wieder um und auch dieser war sehr ereignisreich. Da unser Foto-Räuber leider sehr eingespannt ist, können wir bisher noch keinen Foto-Einblick ins Lager bieten. Wir hoffen, dass dies noch möglich sein wird im Verlauf vom Lager.

    Nach einer lauten Nacht im Biwak sind wir am Morgen aufgestanden, um direkt einen ersten richtigen Raubzug durchzuführen. Dabei haben wir uns den Zmorgen erräubert und diesen bei strömendem Regen dann zu Gemüte geführt. Dann erschien eine Gesandte vom König. Patricia, so hiess sie, brachte eine Einladung ins Reich vom König, wo es genug für alle hat. Das klingt nach Beute, auch wenn der Räuberboss da was dagegen hatte.

    Trotzdem machten wir uns auf den Weg Richtung Königreich. Und bald trafen wir dann auf unseren Lagerplatz, wo schon die meisten Zelte standen. Bevor irgendetwas eingeräumt wurde, sprachen wir in den Zeltgruppen über die gestrige Andacht. Darüber, wie fair der Räuberkodex ist und wir sammelten eigene Regeln, die für alle gut sein sollen.

    Vor dem Zmittag fingen wir zusammen an, den Lagerplatz weiter auszubauen. Es wurden Hinweisschilder, ein weiteres Gruppenzelt und natürlich der Solz unseres Lagers, der Sarasani, aufgebaut. Wobei dieser erst kurz vor dem Einbruch der Nacht fertiggestellt wurde.

    Zuvor gab es ein feines Zmittag und anschliessend eine stündige Siesta. Raubzüge und Lagerbau machen schliesslich müde. Doch danach ging es direkt mit weiterem Training weiter, in einem Geländespiel wurde das unbemerkte entwenden von Beute geübt, wobei uns hier und auch den restlichen Nachmittag häufiger ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Denn die Himmelstore schütteten immer mal wieder viel Regen auf unseren Platz. Darum war das Programm nach der ersten Runde wieder vorbei und spontan wurde gesungen.

    Trotzdem ging es später weiter mit weiteren Lagerbauten und danach auch schon mit dem Znacht, wo wir wieder durch die Küche verwöhnt wurden. Es gab Älplermagronen und die Räuber haben verkündet, welche gesammelten Regeln von den Teilnehmern umgesetzt werden.

    Heute nahm uns Newton mit in seine Andacht, wo es um Jesus ging und um die Entscheidung, mit ihm zu leben. Danach stimmten wir einige bekannte Lieder, aber auch den brandneuen Räuber Lagersong an. Es gab noch Freizeit, aber dann dunkelte es auch schon ein und nach einem Bettmümpfeli hiess es ab ins Bett.

    Der erste Tag war zwar nass, aber sehr schön. Viele Grüppchen bildeten sich schon und es gibt regen Austausch zwischen den Scharen.